Über uns
Dieses Jahr ist für uns ein besonderes:
Am Freitag dem 28. März 2025 wurden wir auf der Leipziger Buchmesse mit dem
Förderpreis der Kurt Wolff Stiftung ausgezeichnet! Wir sind stolz auf diese
Anerkennung unserer Arbeit.

Wenn Ihr mehr über uns wissen wollt, hier ein paar Details:

Wir, die Fotografin Angelika Fischer und der Autor und Buchgestalter Bernd Erhard Fischer arbeiten schon viele Jahre als Autorenpaar zusammen. In den Jahren nach 1990 erschienen etliche Bücher über historische Schauplätze rund um Berlin, die durch ihre ästhetische Schwarzweiss-Fotografie und die eleganten essayistischen Texte auffielen. Die Buchreihen Spurensuche und Zwischen den Zeiten verbanden die Wiederentdeckung vergessener Schauplätze der deutschen Kulturgeschichte mit sensiblen biografischen Porträts historischer Persönlichkeiten.
Im Jahr 2003 gründeten wir unseren eigenen Verlag, die Edition A · B · Fischer, wir feierten also im Jahr 2023 unser 20-jähriges Jubiläum! Deshalb erschien im im Herbst 2023 unser großes autobiographisches Jubiläumsbuch Die Menschen und die Orte – Jahre der Inspiration.

In unserem Verlag liegt ein großer Schwerpunkt auf poetischen Sachbüchern. Seit 2003 erscheinen unsere beiden ästhetischen Reihen Menschen und Orte und wegmarken. Das einzigartige Konzept dieser beiden biografischen Editionen verbindet kurze, literarisch anspruchsvolle Biografien von Schriftstellern und Künstlern mit den atmosphärischen Fotografien Angelika Fischers. Alle Lebensorte werden persönlich bereist und sorgfältig fotografiert und mit historischen Bilddokumenten und Originalzitate zusammengestellt. Unsere Arbeit hat inzwischen viele Freunde und Sammler gefunden. Beide Reihen haben so manches vergessene Künstlerleben wieder ins Bewusstsein gebracht und zur erneuten Beschäftigung mit deren Werken angeregt.
Zuletzt erschienen z. B. in der Reihe wegmarken: Das Triest des James Joyce und Das Revier des Wolfgang Hilbig und in der Reihe Menschen und Orte: und Gerhard Altenbourg in Altenburg und Friedrich Rückert in Neuses. Aber wir arbeiten bereits an neuen Titeln in diesen beliebten Buchreihen.
Übrigens: Die Reihe Menschen und Orte ist längst auf 42 Titel angewachsen, von denen einige zur Zeit vergriffen sind. Die wegmarken umfassen 23 Titel.
Der Begriff poetisches Sachbuch erklärt sich hier also von selbst. Ein aktuelles Beispiel ist der im Frühjahr 2026 erscheinende Band Die Liebenden des Jahrhunderts – George Sand und Alfred de Musset unseres Autors Armin Strohmeyr, der mit detektivischem Gespür die ans Wahnwitzige grenzende Liebesgeschichte der französischen Romanautorin George Sand, deren 150. Todestag sich am 8.6.2026 jährt, mit dem Dandy und Literaten Alfred de Musset nachgeht. Er hat dazu zahlreiche Dokumente und Briefe herangezogen und zeichnet auf äußerst lesenswerte Weise eine Affäre nach, die zugleich ein Gesellschaftsporträt der französischen Romantik ist. Diesem Konzept folgen aber noch viele weitere Publikationen unseres Verlages. So gibt es etwa 3 große Städtebände, die jeweils 15 Dichterschicksale in Venedig, Petersburg oder Zürich präsentieren. Auch die pünktlich zum Hölderlin-Jahr 2020 erschienene poetische Biografie Hölderlin – Das halbe Leben unseres Autors Jürgen K. Hultenreich folgt diesem Ansatz, ebenso die poetische Biografie der skurrilen Berliner Künstlerin Hermione von Preuschen Hermione – Die Flucht ins Leben von Bernd Erhard Fischer.

Doch die Edition A · B · Fischer bewegt sich keineswegs nur in einer biografischen Nische. Es gibt auch ein ausgewähltes Belletristikprogramm. Hier erscheinen Erzählbände und auch Romane in anspruchsvoller Gestaltung. So erscheinen unter dem Titel A Woman’s Walks im August 2026 die bezaubernd frechen, zum ersten Mal aus dem Englischen übersetzten Reisefeuilletons der skandalumwehten britischen Lady Colin Campbell (Gertrude Elizabeth Blood), deren „Streifzüge in nah und fern“ in den Jahren 1898 bis 1904 ein echtes Lesevergnügen darstellen. Auch der zweite, bei uns erschienene Erzählband des großen amerikanischen Erzählers Richard Harding Davis Der tollkühne Reiter und andere Stories, nach Gallegher des Laufbursche eine weitere literarische Entdeckung aus dem New York um 1900, ist mehr als empfehlenswert. Und der schöne, unterhaltsame Band Wenn ich Geld hätte … unseres Autors Roland Leonhardt ist nach wie vor ein Gehimtipp für alle, die etwas über die permanenten Geldsorgen der großen Dichterinnen und Dichter erfahren möchten.
Es gibt viel zu lesen!
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Auch die Verleger können es nicht lassen, zuweilen eigene Werke ins Programm zu nehmen. So erschien im Dezember 2024 Bernd Erhard Fischers Novelle Der Feuerreiter über einen Serienbrandstifter im Brandenburg des Jahres 1939, kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.
Angelika Fischer zeigt 2025 mit dem Band WASCHWASCH – Versuch über die Waschanlage eine ganz andere, bisher nie gesehene Facette ihres fotografischen Könnens.

Für einen kleinen, aus zwei Personen bestehenden Verlag also durchaus ein ambitioniertes Programm, das einen sichtbaren Anteil zur Berliner Bücherwelt beiträgt.