Edvard Munch in Warnemüde
Edvard Munch in Warnemüde

Edvard Munch in Warnemüde

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978-3-937434-42-1
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Das Paris des Honoré de Balzac
Er ist der Autor des ersten Romanzyklus der Weltliteratur: Honoré de Balzac (1799 –1850). In Tours aufgewachsen, wurde Paris ab 1814 sein Lebens- und Aktionsfeld. Hier entwickelte er nach und nach die Menschliche Komödie, die so eng mit der Stadt verbunden ist, dass Balzac zu jenen frühen Autoren gehört, die Paris zum Mythos erhoben haben.
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Das Paris des Marcel Proust
Marcel Proust (1871 – 1922) gehört sicher zu den bemerkenswertesten Autoren der Weltliteratur. Der Schöpfer des gewaltigen, sieben gewichtige Bände umfassenden Romanwerks Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, beschrieb wie kein anderer die Gesellschaft einer untergehenden Epoche, ihre Melancholie und Größe, aber auch ihre Dekadenz und Bigotterie am Ausgang des 19. Jahrhunderts. Mit unbestechlichem Blick und feinem Gespür für Zwischentöne wurde er zu einem scharfsinnigen Analytiker von Liebe und Eifersucht, Snobismus und Eitelkeit sowie der verborgenen Abgründe des menschlichen Lebens.
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Das Berlin des Robert Walser
Als er 1905 nach Berlin zog, hoffte der junge Schweizer Schriftsteller Robert Walser, hier den literarischen Durchbruch zu erreichen. Wo sonst würde sich der geeignete Verlag und vor allem das enthusiastische Publikum finden lassen? Walser erlebte in Berlin seine produktivste Zeit.
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Das Salzburg des Thomas Bernhard
Thomas Bernhard nannte Salzburg seine „Heimatstadt“ – obgleich er gar nicht dort geboren wurde. Aber seine Familie stammte aus dem Salzburger Land, und er verbrachte entscheidende Kindheitsjahre im nördlich der Stadt gelegenen Flachgau, ehe er ab 1943 in Salzburg als Schüler und Internatszögling die Kriegszeit und ihre Folgen erlebte.
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Gerhard Altenbourg in Altenburg
Gerhard Altenbourg (1926-1989), geboren als Gerhard Ströch, der seinen Wohnort im Künstlernamen anklingen ließ, gehört zu bedeutenden deutschen Künstlers des 20. Jahrhunderts. Trotz erheblicher Behinderung durch die Behörden der DDR wurden Altenbourg und sein Werk kontinuierlich getragen von der Anerkennung durch einen Kreis von Förderern, Galeristen, befreundeten Künstlern in Ost und West. Das Haus, in dem Altenbourg und seine Schwester Anneliese Ströch bis zu seinem Tod gemeinsam lebten, gilt mit seiner Ausgestaltung und dem umgebenden Garten als ein Gesamtkunstwerk.
2026 wird der 100. Geburtstag des Künstlers begangen.  


 
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Friedrich Rückert in Neuses
Der Dichter Friedrich Rückert (1788 – 1866) galt in seiner Zeit nicht nur als einer der meistgelesenen deutschen Lyriker, sondern als Professor für orientalische Philologie auch als Ziehvater der deutschen Orientalistik und als kultureller Vermittler zwischen Europa und der islamischen Welt. In seinem einstigen Landhaus in Neuses bei Cobrug ist viel von der Atmosphäre um diesen eigenwilligen und hoch produktiven Geist erhalten geblieben.   
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Brecht & Weigel in Buckow
Bertolt Brecht (1898 – 1956) und Helene Weigel (1900 – 1971) kehrten 1948 aus langjährigem Exil nach Deutschland zurück. Der berühmte Dichter und die großartige Schauspielerin entschieden sich für den sozialistischen Teil des Landes, wo sie eine Heimat für ihre sozialkritische Theaterarbeit zu finden hofften. Aber schon bald gerieten sie in Gegensatz zum Staatsapparat. Auf der Suche nach einem Rückzugsort fanden sie in Buckow in der „Märkischen Schweiz“ ein stilles Refugium für die Arbeit, Erholung und geistigen Austausch mit Freunden und Kollegen. Noch heute erinnert die „Eiserne Villa“ am Schermützelsee an die letzten Jahre Brechts und an „Helli“, seine Frau und Kameradin in schwieriger Zeit.

 
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Thomas Mann in Nidden
Neuauflage! Endlich wieder verfügbar!
Vom Preisgeld für den 1929 verliehenen Nobelpreis ließ sich Thomas Mann auf der Kurischen Nehrung ein Sommerhaus bauen. Drei Sommer verbrachte der „Zauberer“ in Nidden, glückliche Sommer für seine Familie, produktive Wochen für den Autor. Doch auch in seinem litauischen Idyll holte ihn die Geschichte ein: Nach der Machtergreifung der Nationalsozialis­ten floh die Familie Mann ins Exil. Thomas Mann hat sein Haus nie wieder gesehen.

 
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